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Theater

Theaterpädagogisches Arbeiten ist seit Jahren ein Aushängeschild des Buigen-Gymnasiums. Entsprechend groß sind die Möglichkeiten: Wir verfügen nicht nur über einen eigenen Theater-Fachraum und umfangreiche technische Ausstattung, sondern auch über vielfältige Angebote für alle Jahrgangsstufen. Und qualifiziertes theaterpädagogisches Fachpersonal.

Unterstufe

  • Die Schülerinnen und Schüler erleben sich selbst als Gestalter. Anstelle vorgesetzter dramaturgischer Konzepte, direktiver Regieanweisungen und literarisch orientierter Texttreue bekommen sie Spielräume für eigenen Ausdruck auf der Bühne aufgezeigt.
  • Sie erleben Theaterarbeit als Teamarbeit.
  • Sie üben schauspielerische Improvisation. Wichtigstes Ziel ist es hier, die Angst vor dem Fehler schrittweise abzubauen.
  • Schwerpunkt der Arbeit ist körperorientiertes Training, welches zu einer ersten Stufe eigenständiger Bühnenpräsenz führt. Schauspiel entsteht aus Spiel.
  • Rollenarbeit sollte dem Alter entsprechend einfach gehalten werden: Entweder durch eine große Distanz (Fantasiewesen) oder eine kleine Distanz (Schülerin) zur privaten Rolle. Entsprechendes gilt für Spielsituationen.
  • Eigene Inszenierungen sind Ergebnis des gemeinsamen Trainings. Die Arbeit an der Produktion sollte jedoch das Training nicht ersetzen!
  • Die Gestaltungsfelder Regie und Dramaturgie liegen weitgehend in der Hand der Kursleitung, die sich hierbei behutsam an die Spielergebnisse des Ensembles anpasst und gelegentlich weiterhilft.

Mittelstufe

  • Die Theaterarbeit in der Mittelstufe baut auf der der Unterstufe auf.
  • Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihre schauspielerischen Herausforderungen und arbeiten auch an komplexeren Rollen und Situationen. Sie lernen insbesondere die Schauspieltechnik nach Stanislawski kennen.
  • Die Ensemblearbeit wird vertieft (u.a. Rhythmus einer Szene).
  • Die Ausdrucksmöglichkeiten werden durch Arbeit an Sprache und Sprechen erweitert.
  • Improvisationsfähigkeiten werden durch gezieltes Üben und neue Methoden erweitert.
  • Einstieg in einfache dramaturgische Grundtechniken. Aber: Regie bleibt in Händen der Kursleitung!
  • Inszenierungen können Teil der Theaterarbeit in der Mittelstufe sein. Die Größe der Produktion hängt ab vom Fortschritt des Trainings.

Kursstufe (Literatur & Theater)

  • Hierfür gibt es ein spezielles Schulcurriculum. Grundsätzlich aber gilt: Die Teilnahme an den Theaterkursen der Unter- und Mittelstufe kann den Erfolg im Oberstufenkurs »Literatur & Theater« zwar erheblich erleichtern, ist jedoch keine zwingende Voraussetzung. Daraus folgt, dass alle abiturrelevanten Themenbereiche auch im Kurs (nochmals) trainiert werden, aber mit höherem Tempo und höherem Anspruch.
  • Der Oberstufenkurs zeichnet sich auch durch ein höheres Reflexionsniveau aus: Schauspieltheorie, Theatergeschichte und Kunstkonzeptionen sind hier ebenso Unterrichtsinhalt wie konzeptionelle Regie und Dramaturgie.
  • Inszenierungen finden im Rahmen des Kurses nicht statt. Die regelmäßig stattfindenden praktischen Klassenarbeiten sind zwar für ein Publikum geöffnet, behalten aber ausdrücklich Werkstattcharakter.

Parallel dazu gibt es immer wieder Theaterprojekte aller Art: Manchmal ein großes Musical-Projekt, manchmal die Inszenierung einer Englisch-Klasse. Auch Gastspiele von professionellen Theaterhäusern stehen gelegentlich auf dem Programm. Schülerinnen und Schüler, die an Bühne, Licht und Lampenfieber interessiert sind, kommen am Buigen-Gymnasium voll auf ihre Kosten.

Ansprechpartner: Fu Li Hofmann (Theaterpädagoge)

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