1. zur Navigation springen
  2. Zum Inhalt springen

Wettbewerb im Landtag

Hitzige Schlagabtäusche und kontrovers geführte Wortgefechte: Dies prägte den diesjährigen Wettbewerb von „Jugend debattiert“ im Stuttgarter Landtag. Dort also, wo Volksvertreter jedweder politischen Couleur tagtäglich über wichtige Rahmenbedingungen unserer Gesellschaft und neue Gesetze debattieren, fand der Landesentscheid dieses bundesweit an über 1300 Schulen durchgeführten Wettbewerbs statt. Mit dabei war auch Janik Nothelfer, Schüler des Buigen-Gymnasiums. Der Neuntklässler, der in seiner Freizeit sonst gerne mit Degen und Florett umgeht, beherrscht in Debatten das verbale Wortgefecht dabei so gut, dass er bei diesem Wettbewerb auf den 10. Platz im Land kam.

Bewertet werden in den Debatten, bei denen immer zwei gegen zwei antreten, die Sachkenntnis, das Ausdrucksvermögen, die Gesprächsfähigkeit und nicht zuletzt die Überzeugungskraft. Die Jury bescheinigte Janik dabei in allen vier Bereichen sehr hohe Kompetenzen. Im Gegensatz zum Fechten ist das Ziel in den Debatten dabei nicht, den Gegner verbal niederzuringen, sondern gemeinsam zu einer tragfähigen Lösung zu kommen. „Auffallend bei dem gesamten Wettbewerb war, dass alle Debattierenden zwar kontrovers in der Sache, aber trotzdem stets konstruktiv miteinander debattiert haben“, freut sich Stefan Abele, Lehrer und Förderer der Debattenkultur am Buigen-Gymnasium.

Im Vorfeld durften alle Schulsieger aus Baden-Württemberg – wie eben auch Janik – ein dreitägiges Seminar zum Debattieren in Bad Liebenzell absolvieren. Das alles scheint sich durchaus gelohnt zu haben, denn die anwesende Kultusministerin Susanne Eisenmann war dann auch voll des Lobes für die sehr klugen Argumente und die geschickte Gesprächsführung der jungen Redner: „Mir gefällt nicht nur der gut abgestimmte Einsatz der eigenen Redebeiträge, sondern insbesondere auch der respektvolle Umgang mit der Meinungdes Gegenübers.“

Top