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Regionalwettbewerb "Jugend debattiert"

Die eigene Meinung vertreten, die der anderen anhören, reden und zuhören lernen mit dem Ziel, kritische Fragen zu stellen und sich aktiv an der Demokratie zu beteiligen: Darum geht es bei „Jugend debattiert“, einem bundesweiten Wettbewerb in zwei Altersgruppen, der traditionell vom Bundespräsidenten als Schirmherr unterstütz wird.

Beim Regionalwettbewerb Ostalb von Jugend debattiert waren auch dieses Jahr wieder vier Schüler aus dem Buigen-Gymnasium mit von der Partie. In der Altersgruppe 2 haben Janik Nothelfer und Hanna Dietrich die Schule würdig vertreten. Beide mussten sich in ihrem Wettbewerb argumentativ mit der Fragestellung „Soll der Online-Handel verpflichtet werden, Retouren wieder weiterzuverkaufen?“ auseinandersetzen. Die Fragestellung bekommen die Debattanten dabei eine Woche im Voraus zugesendet. Sie können sich also im Vorfeld über die Thematik informieren und sich Gedanken darüber machen. Das Schwierige dabei ist, dass sie den Standpunkt in der Debatte zugewiesen bekommen und sich nicht selbst aussuchen dürfen. Auch auf die Wahl des Partners in der Debatte (es vertreten immer zwei Schüler die Pro- und zwei die Contra-Seite) haben sie keinen Einfluss, in der Regel kennen sich die Schülerinnen und Schüler nämlich nicht. Trotzdem muss man sich gemeinsam eine Strategie überlegen, wie man die Zuhörer von der eigenen Seite überzeugt und wer was in den kurzen Eröffnungsreden sagen soll. Janik Nothelfer, der in den Vorjahren schon als Sieger hervorgegangen ist, hat sich dabei sehr gut geschlagen und den zweiten Platz belegt. Hanna Dietrich, neu in dieser Altersklasse, belegte den 4. Rang.

Aber nicht nur auf ihr ruhen die Hoffnungen der nächsten Jahre, denn in der Altersgruppe der 8. und 9. Klassen nahmen ebenfalls zwei BuGy-Schüler teil. Jakob Hager und Alexander Nieß konnten sich dabei im Mittelfeld platzieren. Bei der Frage „Sollen Mädchen und Jungen in naturwissenschaftlichen Fächern getrennt voneinander unterrichtet werden?“ haben sie ihre Argumente ebenfalls überzeugend vorbringen können. Auch in der Runde mit den jüngeren Debattanten dürfen sich die Teilnehmer ihren eigenen Standpunkt nicht selbst aussuchen. Nach der Idee hinter „Jugend debattiert“ ist es irrelevant, ob in der Debatte die eigene Meinung vertreten wird oder nicht. Es geht darum, zu lernen, einen Standpunkt fair und sachlich zu vertreten und dabei die Regeln für ein sachbezogenes Streitgespräch zu respektieren. Wer dabei die Pro- und wer die Contra-Position übernimmt, entscheiden die Organisatoren von „Jugend debattiert“.

In der Jury des Regionalwettbewerbs saßen dieses Jahr wieder die drei BuGy-Deutschlehrkräfte Stefan Abele, Ricarda Fürst und Alexander Moser. Da der Landeswettbewerb pandemiebedingt in kleinerem Rahmen abgehalten werden soll, wird Janik nur als Nachrücker gehandelt. Auf nächstes Jahr, wenn die Wettbewerbe wohl wieder regulär stattfinden können, freuen sich die Schüler schon heute. (zim)

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