1. zur Navigation springen
  2. Zum Inhalt springen

Jugen debattiert - aus aktuellem Anlass online

Auf höchstem Niveau streiten und dabei doch freundlich und sachbezogen bleiben: Beim jährlich stattfindenden Landeswettbewerb „Jugend debattiert“ verglichen sich Schülerinnen und Schüler auch dieses Jahr wieder im Debattieren. Mit dabei war der Zehntklässler Janik Nothelfer vom Buigen-Gymnasium.

Vor einem Jahr stand Janik dabei noch im baden-württembergischen Landtag in Stuttgart und debattierte mit weiteren Regionalsiegern. In diesem Jahr waren die üblichen „Live-Debatten“ aufgrund der Vorsichtsmaßnahmen gegen das Coronavirus leider nicht möglich. Die Wortgefechte fanden als Online-Konferenz, also zu Hause vor den Computern, statt.

Bei dem Wettbewerb selbst musste jeder Debattierende bei verschiedenen Themen sein Können unter Beweis stellen. Dabei müssen auch immer beide Perspektiven eingenommen werden, denn zum Reglement dieses Wettbewerbs gehört es, sowohl die Pro- als auch die Contra-Seite zu vertreten. In diesen Streitgesprächen ging es beispielsweise darum, ob die Ein- und Zwei-Cent-Münzen abgeschafft werden sollen. Oder ob die Regierung stärker in die Preisregulierung landwirtschaftlicher Erzeugnissen eingreifen sollte.

Komisch und ganz anders als sonst war es dabei, seine Kontrahenten nur vor dem Bildschirm sehen zu können, berichtet Janik Nothelfer über die Online-Debatten. „Die ganzen nonverbalen Signale, die fehlende Gestik und zum Teil auch die fehlende Mimik, das ist schon was anderes als bei einer richtigen Debatte.“ Zum Glück war aber die technische Seite sehr ausgefeilt, wie auch Stefan Abele, Deutschlehrer am BuGy und einer der Juroren beim Landesfinale, erklärt. Denn während ein paar von den 16 Schülerinnen und Schülern in verschiedenen Kleingruppen debattierten, konnten sich andere wieder in virtuellen Räumen untereinander absprechen oder die Juroren in wieder anderen Räumen gemeinsam ihr Urteil fällen oder Feedbacks geben.

Top