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Eine „tadellose“ Ära geht zu Ende…

Über ein halbes Jahrhundert, genauer gesagt 53 Jahre, dauert nun schon die tiefe Verbundenheit zwischen Dieter Knolmar und dem Buigen-Gymnasium. Angefangen hatte es 1968, als er als einer von insgesamt 37 Fünftklässlern in einer Klasse auf das damalige Progymnasium ging und hier 1974 seine Mittlere Reife absolvierte. Als auch die beiden eigenen Töchter ab 1990 „sein“ Progymnasium besuchten, änderte sich sein Blickwinkel und er betrachtete vieles nicht mehr aus Schüler-, sondern eben aus Elternperspektive. Als Vater hat sich Dieter Knolmar dabei schon sehr früh in den Klassen seiner Sprösslinge als Elternvertreter engagiert und ist in dieser Zeit sogar mehrere Jahre Vorsitzender des Gesamtelternbeirates geworden. In dieser Position konnte er das Gymnasium entscheidend mitgestalten, Dinge ändern und Einfluss nehmen. In seinem Beruf als Polizist wirkte er am Sicherheitskonzept der Schule mit. 2009 dann, kurz bevor die jüngste Tochter Abi machte, war Dieter Knolmar Gründungsmitglied des BuGy-Schulvereins. Der macht es sich seit jeher zur Aufgabe, das Gymnasium zu unterstützen und eine lebendige Schulgemeinschaft zu fördern. Weil alles so gut passte und ihn in Herbrechtingen schon jeder als „Schaffer“ kannte, wurde er gleich zum ersten Vereinsvorsitzenden gewählt. Und das blieb er zwölf Jahre lang, nämlich bis jetzt. Sein gerade gewählter Nachfolger für die Vereinsspitze, Wolfgang Nothelfer, betonte, dass jeder, der eine Ehrenamt annimmt, es auch irgendwann mal wieder abgeben darf. Dem Verein bliebe er schließlich als Mitglied erhalten.

Auch BuGy-Schulleiter Axel Krug bedankte sich herzlich. Gerne hätte er noch die eine oder andere „Jugendsünde“ des Progymnasiasten Dieter Knolmar aus den Archiven gefischt und zum Abschied als Schwank präsentiert, aber da war wohl trotz intensiver Suche nichts zu finden: Er musste ihm eine tadellose Führung attestieren. Insofern scheint Dieter Knolmar doch eine besondere Art Wiederholungstäter zu sein.

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