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BuGy-Schüler in den USA

BuGy-Schüler in den USA

Langeweile in den Sommerferien? Sicher nicht für die 23 Schülerinnen und Schüler aus der Kursstufe des Buigen-Gymnasiums, die zusammen mit den Begleitlehrern Alexander Moser und Thomas Steimel die Partnerschule Delmarva Christian High School (DCHS) in Georgetown im US-Bundesstadt Delaware besuchten.

Nach der Ankunft in Philadelphia verbrachte die Gruppe aus Herbrechtingen dort vier Tage, bevor es zu den Gasteltern ging. Zu diesem Zeitpunkt waren auch in Amerika noch Sommerferien, so dass viel Zeit blieb für gemeinsame Unternehmungen. In der Hauptstadt Washington D.C. besichtigten die deutschen Gymnasiasten das Regierungsviertel mit dem Capitol und dem Weißen Haus. Im Capitol hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, eine außerplanmäßige Senatssitzung mitzuverfolgen und das Repräsentantenhaus zu besichtigen, wo die US-Präsidenten ihre jährlichen Reden zur Lage der Nation halten. Auch gemeinsam mit den amerikanischen Freunden wurde viel auf die Beine gestellt: Es gab Barbecues, Kajakfahrten und der Besuch eines Baseballspiels der „Shorebirds“ stand ebenfalls auf dem Programm.

Bei Schulanfang der DCHS (dort „open house“ genannt) boten die deutschen Gymnasiasten allen Schülern und deren Eltern kulinarische Spezialitäten aus der Heimat an. Auch hier konnte sich die Gruppe als „Botschafter Deutschlands“ würdig präsentieren, schließlich waren alle Köstlichkeiten schnell verzehrt.

Vor dem Heimflug wartete noch ein weiterer Höhepunkt: ein sechstägiger Aufenthalt in New York mit dem Besuch vieler Sehenswürdigkeiten. Für alle sehr ergreifend war der Besuch des 9/11-Museums und des „Ground Zero“ mit Führung durch einen Augenzeugen der Anschläge. Die Freiheitsstatue, das Einwanderermuseum auf Ellis Island sowie der Besuch der Columbia-University (mit Führung durch einen deutschstämmigen Professor) standen ebenso auf dem Programm wie der Besuch des Musicals „Aladdin“. Oft war man bis tief in die Nacht unterwegs in der Weltmetropole, die bekanntlich niemals schläft.

Nach all diesen tollen Eindrücken fiel der Abschied von den Gastfamilien umso schmerzlicher. Jedoch ist der Gegenbesuch bereits für die Weihnachtsferien geplant, und dieses Mal kommen so viele Schülerinnen und Schüler (und übrigens auch Gasteltern) wie bisher noch nie.

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