1. zur Navigation springen
  2. Zum Inhalt springen

BuGy-Mountainbiker stürmen die Gipfel

Gegen Ende der Sommerferien machte sich eine Gruppe von Buigen-Gymnasiasten mit zwei Begleitlehrern auf, um mit dem Mountainbike die Alpen zu überqueren. Da sich alle Beteiligten bereits das Schuljahr zuvor in einer AG nachmittags und an einigen Wochenenden auf die Tour vorbereitet hatten, wurde niemand böse überrascht. Technik, Kraft und Ausdauer stimmten. Die Schüler mussten im Vorfeld die Planung der Etappen und die Übernachtungen in Alpenvereinshütten selbst vornehmen (wir berichteten). Im Laufe der siebentägigen Tour stellte sich heraus, dass auch hier zuverlässig gearbeitet wurde.

Deswegen konnte selbst ein verregneter Vormittag und ein Morgen mit Abfahrt im Schnee niemandem die Laune verderben. Und ansonsten meinte es Petrus wirklich gut mit den BuGy-Radsportlern.

Mit 2610 m über NN. auf der insgesamt 444 km langen Strecke war der Fimberpass der höchste Punkt der Tour. Insgesamt galt es, 12 000 Höhenmeter zu überwinden. Als besondere Highlights warteten am ersten Tag der Schrofenpass mit einer schmalen Stahlbrücke, die Uina-Schlucht im Engadin (3. Tag) sowie die alte Ponale-Straße am letzten Tag kurz vor dem Gardasee. Am 5. Tag stand die „Königsetappe“ auf dem Programm, die über das Vigiljoch, das Ultental und das Rabbijoch führte. Um die mit 52 km und die 2400 Höhenmetern zu überwinden, saß die Gruppe fast elf Stunden im Sattel.

Dank der guten Vorbereitung und der Umsicht aller kam es nur zu drei eher harmlosen Stürzen. Außer kleineren Blessuren gab es also keine Verletzungen. Die größte Herausforderung für die jungen Schüler und ihre beiden Begleitlehrer Stefan Abele und Karen Holst waren dabei nicht die hohen Gipfel, der kurze Wintereinbruch oder die steilen Abfahrten, sondern die Widrigkeiten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Schon auf der Hinfahrt verspätete sich der erste Zug ab Herbrechtingen um eine halbe Stunde und in der Folge wurden alle Anschlusszüge verpasst. Das führte dazu, dass man letztendlich viel später als geplant in Oberstorf starten konnte. Die erste Nacht war dementsprechend kurz. Auch auf der Rückfahrt kam es zu Problemen, weil ein Zug ausfiel und die Reservierungen für die sieben Fahrräder für den nächsten Zug nicht galten. Aber selbst das konnte dann keinen der Gipfelstürmer wirklich mehr aus der Ruhe bringen.

Interessierte können hier weitere Fotos und den genauen Routenverlauf im Internet einsehen.

Top